Wertsteigerung als Szenario statt Prognose
Der Rechner verzinst einen Ausgangswert über einen gewählten Zeitraum oder berechnet die durchschnittliche jährliche Veränderung zwischen bekanntem Start- und Endwert. Das Ergebnis ist Mathematik, keine Vorhersage des Immobilienmarkts.
Was bedeutet CAGR?
Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate glättet die gesamte Veränderung auf eine konstante Jahresrate. Reale Immobilienpreise verlaufen jedoch unregelmäßig und können jahrelang stagnieren oder sinken.
Nominaler Wert ist nicht realer Gewinn
Von einer nominalen Wertsteigerung sind je nach Situation Inflation, Kaufnebenkosten, Verkaufskosten, Modernisierung, Instandhaltung, Finanzierung und Steuern zu unterscheiden. Außerdem ist ein höherer Marktwert erst bei Verkauf oder Beleihung wirtschaftlich verfügbar.
Welche Annahme ist plausibel?
Nutze keine pauschale bundesweite Rate. Betrachte langfristige lokale Marktdaten, Bevölkerungs- und Angebotsentwicklung, Zinsumfeld, Objektzustand und mögliche Sanierungspflichten. Rechne am besten mehrere Szenarien: negativ, neutral und optimistisch.
Häufige Fragen
Wie berechnet man die Wertsteigerung einer Immobilie?
Mathematisch über Ausgangswert, Zeitraum und angenommene jährliche Rate oder über Start- und Endwert zur Berechnung der durchschnittlichen Jahresrate.
Steigen Immobilienwerte jedes Jahr?
Nein. Märkte verlaufen zyklisch und lokal sehr unterschiedlich. Eine konstante Rate ist nur eine Rechenannahme.
Berücksichtigt der Rechner Inflation?
Nein. Er zeigt nominale Werte. Für eine reale Betrachtung müsste Inflation separat berücksichtigt werden.
Sind Modernisierungskosten im Endwert enthalten?
Nur indirekt, wenn du sie in deiner angenommenen Wertentwicklung berücksichtigst. Der Rechner zieht keine Investitionen oder Verkaufskosten ab.
Die Rechner übertragen diese Regelwerke nicht vollständig in ein Gutachten. Sie machen ausgewählte Rechenschritte transparent und kennzeichnen Vereinfachungen.